
FAMILIEN FÖRDERN, DIE IM AUSLAND LEBEN
Wir unterstützen Familien die als entsendete Mitarbeiter im Ausland leben
darunter Expats, Missionarsfamilien sowie Mitarbeiter aus dem Auslands-Schulwesen
Online Workshops - auf Deutsch
Verfügbare Workshops
Über uns
Wenn Eltern auf Grund ihrer Beruflichen Laufbahn ins Ausland ziehen, bedeutet das häufig ein Umzug für die gesamte Familie und somit eine große Veränderung für alle. Die Kinder wachsen nun in unterschiedlichen Kulturen auf und werden in ihren Entwicklungsjahren davon geprägt. Kinder die solche Erfahrungen gemacht haben, nennt man "TCKs" (Third Culture Kids - ein Begriff den Dr. John und Ruth Hill Useem sowie Pollock, Van Reken eingeführt haben)
Allein die Entwicklungsjahre von Kindern und Jugendlichen bringen unterschiedliche Herausforderungen mit sich. Ein hochmobiler Lebensstil mit ständigen Umbrüchen und Akkulturationsprozessen, lässt TCKs häufig vor zusätzliche Herausforderungen stehen. TCKs und deren Eltern brauchen somit eine auf ihren Lebensstil ausgerichtete, präventive Fürsorge.
Leider wurde sehr lange der Bedarf einer guten Begleitung von TCKs unterschätzt. Durch die hohe Anpassungsfähigkeit der Kinder wurde von einer selbstverständlichen Resilienz ausgegangen. Doch das heutige Wissen lehrt uns, dass Resilienz vor allem durch ein unterstützendes und fürsorgliches Umfeld aufgebaut wird. Wir müssen uns also aktiv um TCKs kümmern, damit sie eine gute Widerstandsfähigkeit aufbauen können.
Unsere Arbeit
Unsere Erkenntnisse
Unsere
langjährige Erfahrung in der Betreuung von TCK hat uns gezeigt, dass TCKs vor zusätzlichen Herausforderungen stehen, im
Vergleich zu Kindern, die in einem monokulturellen Umfeld aufwachsen. Diese Erfahrungen können die Widerstandsfähigkeit
strapazieren und labilisieren.
Wir wollten die TCK-Erfahrungen jedoch genauer unter die Lupe nehmen und unsere
Beobachtungen auch wissenschaftlich belegen. In unseren Umfragen berichteten 21
% der TCKs über negative Kindheitserfahrungen (Adverse Childhood Experiences,
ACEs). Dies stellt einen höheren Prozentsatz dar, im Vergleich zu den 12,5 % der amerikanischen Bevölkerung, 9 % der Filipinos
und 9 % der Briten. Laut der ACE-Studie besteht bei Personen mit 4 oder mehr
ACEs ein erhöhtes Risiko auf spätere negative gesundheitliche Folgen.